Der Wagen

Von der Planung bis zur Fertigstellung des Wagens vergingen zwei Jahre. Wir haben fast alles in Eigenleistung gebaut. Als Inspiration für die Form des Wagens diente die klassische Bauwagenform sowie die Faszination für die ansprechende Form und Funktion von Korbbogen-Dächern. Die Hülle ist aus Cortenstahl. Wir haben uns für dieses Außenmaterial entschieden, weil aus unserer Sicht sowohl das rostige Design als auch die rustikale und gleichzeitig moderne Erscheinung eine gelungene Kombination mit dem archaischen Lehmbackofen darstellt.

Durch die Mobilität des Anhängers haben wir nun die Möglichkeit, an ganz verschiedenen Orten zu backen. Sei es abgelegen in der Natur oder auf einem Firmengelände. Alles ist möglich. Wichtig war uns dabei, dass man den Aufbau des Anhängers absenken kann und die Technik des Anhängers verborgen ist. Die Deichsel als auch die Räder des Anhängers verstecken sich sowohl in der Fassade als auch unter dem Anhänger. Dadurch verbreitet der Ofen eine besondere Atmosphäre. Das Holzfeuer und die Zubereitung der Speisen in der einsehbaren Küche stehen im Mittelpunkt.

Als Grundaufbau für den Feuerwagen verwenden wir einen Rahmen, den die Firma König Änhänger speziell für uns angefertigt hat. Er ist 6 Meter Lang und 2,5 Meter breit. 

Unter der Cortenstahl-Hülle befindet sich als Gerüst ein Aluminiumgerippe. Das Aluminiumgerüst haben wir selbst geschweißt.

Der Ofen des Wagens steht auf einem Holzbock, der für den Transport verschoben werden kann. Gebaut ist er mit einem Schamottkern und einer Lehmaußenhülle.

Die Außenhülle des Wagens besteht aus Kortenstahl, die wir mit Edelstahl-Nieten am Wagen befestigt haben.

Die Klappe des Wagens wurde ebenfalls mit Nieten am Aluminiumgerüst befestigt.

Für den Transport des Wagen wird das Fahrgestell hochgefahren und die Deichsel ausgeklappt.